Make-Up Photoshooting

Hallo,

SDIM5605

Artist Sandra, mit Gabriella

letzten Sonntag war es endlich soweit, ich konnte die SD1(M) endlich bei einem improvisierten Photoshooting einsetzen.

Über die Couchsurfing-Community kam ich dazu mich bei einem Make-Up-Photoshooting einzuklinken, da sie einen Fotografen für drei auszubildende Make-Up Artists brauchten.
Dazu kamen drei junge Damen, die sich ihr Gesicht professionell stylen lassen wollten.

Improvisiertes Studio

Mobiles Studio Set

SDIM5563Ich muss gestehen, dass ich seit Jahren kein Photoshoot mehr hatte, bei dem ich alleine tätig war und es war eine sehr angenehme Erfahrung.
Die jungen Auszubildenden haben mich gleich willkommen geheißen und haben mir genug Zeit gegeben um das provisorische Studio aufzubauen.

Mit dabei hatte ich ein HomeStudio Kit von Interfit, welches bequem in eine kleine Reisetasche passte, eine 50x50cm Softbox, einen Schirm, zwei Studioblitze, zwei Speedlights, sowie Kameras und Computer.
Glücklicherweise wurde mir eine Leinwand gestellt, womit der Aufbau dann auch schon fast komplett war.

Während ich am Aufbauen war, haben sich die Mädels mit den zu schminkenden Models bekannt gemacht und ihre Ideen vorgestellt.

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Basismakeup
Model: Sandra
Artist: Kim

Erstes Shooting
– sollte ein Beautyshot werden, wo nur die Grundierung und Basis Make-Up aufgetragen werden, um Unreinheiten und Verletzungen abzudecken, sowie eine gleichmäßigen Erscheinung des Gesichts entstehen zu lassen.

Zweites Shooting
– war dagegen eine freie Entscheidung eines jeden Artists, um ein wenig Farbe ins Gesicht zu bringen und es zu formen sowie Konturen zu verstärken.

Für mich war es sehr interessant und ich denke, dass man auch als Hobbyfotograf so einiges davon mitnehmen kann.

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Model: Sandra
Artist: Kim

Meine Idee für das Shooting war, dass ich den Artists und den Models die Möglichkeit bieten wollte, die Ergebnisse direkt zu verfolgen und Verbesserungen einfließen zu lassen.
Dafür habe ich das Tethered Shooting gewählt.
Hierbei wird die Kamera direkt mit dem Computer verbunden und sobald ein Bild aufgenommen wird, kann man dieses bereits auf dem Computer ansehen und manipulieren.
Da bei Sigma aber die Dateien sehr groß sind und die Entwicklungszeit eines einzigen RAWs sehr lange dauern kann (besonders auf einem Laptop), muss man ein wenig tricksen.


Folgendes kann ich da nur empfehlen, wenn man mit der Sigma im Tethered mode arbeitet:

1. Unbedingt die Kamera auf RAW+JPG stellen (Auflösung wie man sie am liebsten hat)
2. Kabelverlängerung für USB (Empfehlenswert mindestens 2-5m)
3. Sigma Photo Pro darauf eichen, dass man nur JPEGs angezeigt bekommt.
3a. Gegebenenfalls einen anderen Viewer benutzen, welcher auch nur JPEGs anzeigt
4. Im Programm einstellen, dass die Bilder sowohl auf der Kamera als auch auf dem Rechner gespeichert werden (kein Geschwindigkeitsverlust, ermöglicht aber eine schnellere Übertragung, falls man zuhause einen weiteren Computer für die Bearbeitung hat)
5. Kamera bereits voreinstellen, idealerweise auf Stativ (beim ersten Shoot haben die Mädels auf einem Stuhl gesessen, also konnte der Fokus auch schon manuell eingestellt werden)
6. Fröhlich losknipsen…

SDIM5560Dadurch, dass die Sigma Software auf JPGS eingestellt war, wurden auch nur diese geladen und idealerweise haben die Artists so direkt auf dem Rechner die Files in voller Auflösung anschauen können, ohne dass die Software die X3Fs anfassen brauchte. Dies war ein unglaublicher Geschwindigkeitsgewinn gegenüber einer RAW-Entwicklung.
Man konnte sofort die Haare erkennen, falls diese ins Gesicht gefallen sind, man konnte den Fokus studieren und man konnte wegen dem guten Blitzlicht auch noch sehen, ob stellen ausgebessert werden mussten.
Perfekt! Es hätte nicht besser sein können.SDIM5583

Falls man nun denkt, die Sigma ist bestimmt zu langsam für alles gewesen! Pustekuchen. Ich habe nie auch nur im Ansatz auf die Kamera warten müssen um ein weiteres Bild machen zu können. Wenn, dann haben wir auf den Rechner gewartet, um zu checken was da war.

Ich habe gleichzeitig weiterfotografieren können und die Artists haben am Rechner die Bilder beobachtet.
Echt klasse so.

SDIM5573Wie ging es dann weiter? Während ich mit dem ersten Model fertig war, haben sich Make-Up Artist und vorheriges Model wieder an die Arbeit gemacht, um das zweite Shooting vorzubereiten.
Ich hingegen habe weiter mit dem zweiten Artist und ihrem Model gearbeitet.
Ich muss gestehen, dass mir die Arbeit mit der zweiten Dame doch schon leichter viel, da sie schön entspannt war und auch das Gesicht schön relaxen konnte. Ruhig bleiben ist da oft angesagt, das können oft leider nicht allzu viele junge Damen heutztage.

Ein wenig geredet und kennengelernt und schon ging es los. Front, links, rechts und ein wenig herumprobiert. Für das Herumprobieren bietet es sich an ein paar Referenzen mitzubringen und da hatte ich ein paar Vogue, InStyle und Glamour dabei, um meine Ideen mitzuteilen. Dieses und auch das nächste Shooting für den Beautyshot verliefen dann locker und leicht, wobei das letze Model, Gabriella, eine extrem ruhige und kontrollierte Art hatte mit der man gut umgehen konnte. Anfragen wurden fast direkt und ohne große Umwege umgesetzt. Super!

SDIM5582Bei dem zweiten Shooting lag das Hauptaugenmerk auf der Farbe und den Konturen des Gesichtes. Es sollten bestimmte Bereiche genauer hervorgehoben werden, um die Handschrift des Artists erkennen zu können.

Ganz schwer ist es natürlich, nicht nur für die Artists sondern auch für die Models, sich wohl zu fühlen und nicht unter zu großen Stress gesetzt zu werden. Nachdem also die Stereoanlage aufgebaut wurde und sich ein wenig Lachen ausgebreitet hat, ging es weiter in Runde 2.

SDIM5567Hier habe ich die Kamera bewußt vom Stativ heruntergenommen, um besser mit den Damen arbeiten zu können. Ich konnte um sie herumlaufen, mit dem Licht spielen und viel ausprobieren.
Auch hierbei hat mich die Kamera nicht ein einziges Mal im Stich gelassen.

cropped-SDIM1134_pp4.jpg

Model: Gabriella
Artist: Sandra

Bilder kamen zeitnah auf den Bildschirm, Verbesserungen konnten gemacht werden und das direkte Arbeiten mit den Mädels tat der Stimmung auch sehr gut. Witze darf man übrigens nicht übertreiben, da man zwar eine entspannte Atmosphäre braucht, aber die Models keine Tränen lachen/weinen dürfen (wegen des Make-Ups hehe).

Nach den jeweiligen Photoshootings haben sich die Artists und die Models noch auf ihre Favoriten geeinigt, ein paar Wünsche geäußert und sich ganz lieb bei allen Anwesenden bedankt und verabschiedet. Als Nachbereitung wurden noch Kontaktdaten ausgetauscht, alles abgebaut, aufgeräumt und ein „Auf Wiedersehen“ gesagt.
Natürlich beginnt ab hier erst die zweite Phase für einen Fotografen. Die Favoriten werden zuhause am Computer bearbeitet, nach Wünschen weiter angepaßt und dann erst abgeliefert. Aber genau das macht ja den Reiz der ganzen Sache aus.

Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung!

VIELEN DANK MÄDELS!

Euer Jan…

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Model: Gabriella
Artist: Sandra

Finale Bilder:

Basic:

Model: Sandra Artist: Kim

Model: Sandra
Artist: Kim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fertig:

SandraFinal2

SandraFinal3

SandraFinal1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Basic:

Model: Niki

Model: Niki

 

 

 

 

 

 

 

 

Final:
NikiFinal1NikiFinal2

 

 

 

 

 

 

 

Basic:

Model: Gabriella Artist: Sandra

Model: Gabriella
Artist: Sandra

GabsBasic1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Final:
GabsFinal2GabsFinal1GabsFinal3

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